Grundsätzliche Ziele

Auswahlkriterien und pädagogische Prinzipien für den Bau von Spiel- und Sportprojekten für Kinder und Jugendliche

Überall auf der Welt suchen Kinder und Jugendliche Räume und Gelegenheiten, wo sie unter sich sein, wo sie miteinander
spielen und Spaß haben, sich aber auch messen und sich so selbst verwirklichen können. Dabei wollen sie natürlich auch
ihre Kräfte messen und ihr Bewegungsbedürfnis ausleben.

Wenn derartige Räume nicht vorhanden sind oder verweigert werden, sonstige Aktivitätsfelder nicht angeboten oder
vorhanden sind, besteht die Gefahr, dass die kindliche Dynamik fehlgeleitet wird und Zerstörungslust, Vandalismus und sogar
Gewaltbereitschaft entsteht.

Dem durch den Bau von Spiel- und Sportanlagen so oft wie möglich auf dieser Welt entgegenzuwirken, hat sich die Spiel –
und Sportinitiative zur Aufgabe gemacht.

Da sich jedoch nicht alle baulichen Wünsche aus finanziellen, organisatorischen oder auch aus konzeptionellen Gründen
verwirklichen lassen, sind die anhand von einigen Kriterien und Prinzipien auszuwählen, wo etwas mit wem und für wen
geplant und gebaut werden kann.


1. Auswahlkriterien für weitere Projekte

Wo ist die „Not“ am größten
Wo geht es ausschließlich um Spiel- und Sportanlagen für Kinder und Jugendliche
Wo sollen Anlagen im öffentlichen Raum geplant und gebaut werden, die kostenfrei allen Kindern und
Jugendlichen zur Verfügung stehen werden
Wo lässt sich das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ verwirklichen
Wo werden Kinder und Jugendliche von Anfang an in die Planung und Realisierung so weit wie möglich
einbezogen
Wo werden die Anlagen nachhaltig gepflegt und betreut
Wo werden die Grundsatzregeln des Umwelt- und Gewässerschutzes berücksichtigt
Wo werden regionale Produkte verwendet und/oder wird mit Altmaterialien kostengünstig und nachhaltig
gebaut
Wer plant, dass Helfer ausgebildet werden, die bisher nicht bekannte Spiele und Sportarten erklären und dazu
anleiten können

2. Pädagogische Prinzipien für den Bau von Spiel- und Sportanlagen

      *     Kinder und Jugendliche sind so früh wie möglich in die Auswahl der
             Plätze/Räume, wo etwas und was gebaut werden soll, einzubeziehen

     *      Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihren Fähigkeiten an der
             baulichen Realisierung zu beteiligen, damit sie selbst „ihre“ Plätze
             errichten und lernen, wie man diese reparieren, pflegen und ggf. auch
             selbst später erneuern oder erweitern kann

     *      Der Spiel- und Sportbetrieb auf den Flächen und in den Anlagen ist so
             zu organisieren, dass er so weit wie möglich von den Kindern und
             Jugendlichen selbstbestimmt und geregelt ablaufen kann

    *      Alle Kinder und Jugendlichen müssen unabhängig von nationaler
            Herkunft, religiöser Überzeugung und ihren sportlichen Fähigkeiten die
            Spiel- und Sportanlagen mitgestalten und nutzen können

    *      Zeitgleich mit dem Bau ist unter Mitwirkung der Kinder und
            Jugendlichen eine allgemeinverbindliche Benutzerordnung für die
            Anlage zu entwickeln, abzustimmen und zu veröffentlichen.



        Rudolf Schmidt,
            Diplom-Sozialarbeiter und
            ehemailiger Abt.-Leiter Deutsche Sportjugend im DOSB

 

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