Dezember 2011

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,  

 

die Bilder unten stammen aus Kumbo im Nordwesten von Kamerun in Zentralafrika. Im Oktober/November war ich 2 Wochen dort. Hin- und Rückflug waren mit ca 10 Stunden unproblematisch und pünktlich. Die 370 km vom Flughafen Douala nach Kumbo und zurück dauerten jedoch jeweils ca 13 Stunden. Die Straßen waren zum Teil extrem schlecht und dazu kamen noch Regen und Nebel.

 

Kamerun war bis 1918 deutsche Kolonie und wurde sodann in ein französisches (vier Fünftel)  und englisches (ein Fünftel) Treuhandgebiet aufgeteilt. 1960/1961 wurde das Land unabhängig. Aus meinem Besuch habe ich den Eindruck gewonnen,  dass der 78 jährige Präsident aus dem französisch sprechendem Teil des Landes, der seit 28 Jahren regiert und gerade für weitere 7 Jahre gewählt wurde, den englisch sprechenden Teil vernachlässig hat.

 

Kumbo mit ca 80.000 Einwohner liegt im englischsprechendem Teil in einem Tal mit günen Hügeln. Die Regenzeit neigte sich in meiner Besuchszeit dem Ende zu. Die Schulen werden dort zu einem großen Teil von christlichen Konfessionen betrieben, es gibt jedoch auch islamische und staatliche Schulen.

 

Die Anregung zu dem Projekt wurde durch Ivoline aus Kumbo, die ein Jahr in Deutschland arbeitet, bei einem Vortrag vor Vertretern der DJK gegeben. Es gelang dadurch einen Zuschuß der DJK und der Abteilung Weltkirche des Bistums Limburg, denn es besteht eine Partnerschaft mit dem Bistum Kumbo, zu erhalten. Die Planierung des Sportgeländes, das Material und die Arbeitskosten machten insgesamt 5.300 Euro aus und konnte zur Hälfte aus Ihren/Euren Spenden für die INITIATIVE aufgebracht werden.

 

Interessant ist auch, dass zwei junge Leute aus Deutschland, Rafaela und Jan, zur Zeit in Kumbo für ein Jahr einen "Freiwilligendienst" leisten und es sich zur Aufgabe gemacht haben, in ihrer Freizeit für die Kinder Spiel- und Sportstunden einzurichten.

 

Der Ablauf des Projektes geht weitgehend aus den untenstehenden Bildern und Texten hervor:

Das Projekt wird u.a. wie folgt beurteilt:


Bischof Nkui von Kumbo lobte bei einem ersten Gespräch und dem abschließendem Abendessen die Ziele des Projektes, den Kindern mehr Bewegung, Freude, Spielregeln und Fairness zu vermitteln.

Bernard Kong, Partnerschaftsbeauftragterr in Kumbo: "die ganze Gemeinschaft ist froh und dankbar für das Projekt" - für eine weitere Schule wurden  bereits zwei weitere Tore mit Basketballaufsatz bestellt, die bereits im Bau sind.

Ivoline Sevidzem aus Kumbo: "Es ist wirklich toll, dass wir in zwei Wochen einen Sportplatz aufbauen konnten. Die Kinder und Gemeinde freuen sich sehr. Es war anstrengend weil wir Steine tragen und Löcher graben mußten..."

Rafaela Rübsamen aus Frankfurt: "Ich will hiermit  noch einmal für das tolle Projekt danken, denn jedes Mal, wenn wir am Sportplatz vorbei kommen, sehen wir Kinder auf den Geräten und wie man alleine schaukelt, bringen wir ihnen auch noch bei."

Petra Freimuth (Mutter von Jan) aus Geisenheim: "Die Beiden (Rafaela und Jan) freuen sich sehr über diesen Platz, da Sie damit eine wirklichen Auftrag/Aufgabe in Ihrem Kamerunjahr erfüllen können"

Winfried Montz, Leiter Weltkirche Bistum Limburg: "Wir freuen uns mit den Kindern und Jugendlichen in Kumbo, dass das Projekt eine so gute Resonanz gefunden hat."

Barbara Reutelsterz, Referentin Freiwilligendienste Bistum Limburg: "Es freut mich, vom Erfolg Ihres Projektes und der Beteiligung der Freiwilligen zu hören".  

Joachim Sattler, Geschäftsführer DJK Diözesanverband Limburg: "Die glücklichen Gesichter der Kinder auf den Bildern sprechen für sich, hier wurde ein tolles Projekt realisiert."

 

Zwei Empfehlungen: das sollte weiterverfolgt werden:

 

1. Hilfe zur Selbsthilfe: Ich konnte noch den Beginn der Anfertigung der weiteren Tore mit Basketball für die zweite Schule verfolgen. Die Handwerker hatten sich Notizen gemacht und fertigten auch ohne meine Anleitungen die Geräte sehr gut an. Das sollte "Schule machen" und zu einer Fortsetzung der Unterstützung der Sport-Projekte führen, zumal es in Kumbo keine Spiel- und Sportmöglich-keiten für Kinder und Jugendliche gibt.

2. Spiel- und Sportanleitungen: Rafaela und Jan erklärten von sich aus, dass sie die Kinder anleiten wollen und dies als ihre inhaltliche Aufgabe ansehen. Ich konnte ihnen dafür diverse DVD´s mit Videos und Texten mit dem Thema "wie spiele ich Handball, Fußball, Basketball..." übergeben. Sie wollen solche Aktivitäten auch den Lehrern in Kumbo und über ihre Arbeitsstelle den Nachfolgern beim Freiwilligendienst empfehlen.

 

 

Zu den Projekten der letzten Jahre in Äthiopien und Südserbien habe ich positive Mails und Bilder erhalten: Die Geräte sind funktionsfähig und werden in den Schulen genutzt.

 

Wie in den Vorjahren bitte ich wieder um Spenden für die obengenannten Projekte und Aufgaben:

Konto: 1158385, Sparda-Bank: BLZ 500 905 00, Kontoinhaber: Klaus Blessing, Verwendungszweck: Spiel-Sport-Projekte


 

Ich danke allen Spendern, Mitarbeitern und insbesondere meiner Familie für alle Hilfen und wünsche Ihnen/Euch eine gute Adventszeit, frohe Weihnachten und ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!

 

Herzliche Grüße                          Gisela und Klaus Blessing

 

Training 

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  Frieden

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