Klaus Blessing – ein Baumeister des Sports

Klaus Blessing in einer Schule in Eritrea
Klaus Blessing in einer Schule in Eritrea

"Im April 1980 nahm ich an einer Reise des DJK-Diözesanverbandes Limburg durch Israel und Palästina teil. Dabei machten wir im SOS Kinderdorf in Bethlehem halt. Die Leitung des Kinderdorfes plante, ein Sportfeld für Kinder und Jugendliche anzulegen. Ich versprach, dabei zu helfen".


 

So beginnt die Geschichte von Klaus Blessing, des Ehrenvorsitzenden der DJK Schwarz Weiß Griesheim. Was vor dreißig Jahren mit einer eher zufälligen Bereitschaft, anpacken zu wollen begann, entwickelte sich zu einem riesigen Sportprojekt weltweit. Über 500 Spiel- und Sportgeräte in 22 Ländern hat die Initiative bereits aufgebaut, die mit

Spenden und Zuschüssen finanziert wurden. Für das jüngste Projekt reiste Klaus Blessing im Winter nach Kumbo in Kamerun, einem von der Regierung eher vernachlässigten Gebiet im Nordwesten des Landes. Unterstützt von zwei jungen Deutschen, die dort in der Diözese ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, half Klaus Blessing, einen Spiel- und Sportplatz anzulegen.


Die Geschichte von Klaus Blessing hört sich ein wenig an wie die des

berühmten Schauspielers Karlheinz Böhm, der fast zeitgleich in einer

„Wetten dass“-Sendung versprach, Spenden für Äthiopien zu sammeln

und aus dessen spontaner Zusage Böhms Lebenswerk „Menschen für

Menschen“ entstanden ist. Klaus Blessing hat zwar nicht die finanziellen

Möglichkeiten wie sein berühmter Kollege. Doch auch er hat durch

den Besuch in Bethlehem eine Aufgabe fürs Leben gefunden, die tief

in seinem christlichen Glauben und der Philosophie des DJK-Sportverbandes

begründet ist.

 

Klaus Blessing ist ein DJK-Urgestein, seit über 50 Jahren dabei. Er kommt

aus dem Fußball und war lange Zeit 1. Vorsitzender der DJK Griesheim,

der Heimat der erst kürzlich vom DOSB gekürten „engagiertesten

Vereinsfamilie“ (Fam. Horst/Schratz). Hier, im Bistum Limburg und in

seinem DJK-Diözesanverband, hat der pensionierte Versicherungsangestellte

viele Helfer und Spender für seine Sportprojekte gefunden. Auf der

Homepage seiner Initiative, die er als Hilfe zur Selbsthilfe versteht, finden

sich Bauanleitungen für Sportgeräte und Spielanleitungen in verschiedenen

Sprachen (www.spiel-sport-projekte.de).


Kinder brauchen Spiel und Bewegung, um sich zu entwickeln, wo sie

Werte erfahren und Regeln fürs Leben lernen können. „Sehr viel Wert lege

ich bei allen Besuchen auf die Sportanleitungen und hier besonders auf

Schülerolympiaden“, erläutert Klaus Blessing. „Gerade mit der olympischen

Erziehung in der Schule, insbesondere mit dem Fairplay, werden

gute inhaltliche Impulse spielerisch an die Kinder weitergegeben.“

 

DJK - Das Magazin 2/2012

Verschiedene Artikel aus DJK-Zeitschriften des Bundesverbandes, der Diözesanverbände Limburg und Speyer (2003)

 

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