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Spiel und Sport für eine Schule in Gambia/Westafrika

Der Kontakt zu Gambia kam über einen Freund und dessen Bekannten aus Bakau in Gambia, Aisha Sissohr,  zustande,  die inFrankfurt lebt,  und Wege sucht,  die Not in ihrer Heimat zu lindern.
Bei verschiedenen Besuchen in ihrer Heimat hat Aisha  die Ortschaft Brufut ( in der es noch keinen Anschluß an das Wasser-, Abwasser-, Telefon- und Stromnetz gibt)  und die dortigeGrundschule für 12oo Kinder ausgesucht und  alle Wege geebnet, dort Spiel- und Sportmöglichkeiten zu schaffen. 
Vom 23.4. bis 5.5.1998 besuchte Klaus Blessing Gambia. Ein besonders wichtiger Kontaktmann in Gambia war der Sekretär der Ortsverwaltung von Brufut, Abas Manneh. Er sprach englisch und organisierte alle Einkäufe von Baustoffen und den kostenlosen Einsatz der Eltern und sonstigen Helfer für Erdarbeiten, Betonarbeiten, sowie das Anstreichen der Geräte.

 
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Ansprache des Vize-Direktors der Brufut-Grundschule am 5.5.1998

"......Sie alle werden mir zustimmen, daß diese Einrichtungen das Gesamtbild der Schule sehr verändern. Es dreht sich im einzelnen um ein Volleyball-Feld, ein Basketball-Feld, ein Kletter- und Schaukelgerät  sowie ein Feld, das sowohl als Handball- wie auch als Fußball-Feld verwendet werden kann.

Die Pläne hierzu wurden uns von unseren deutschen Freunden überreicht. HerrBlessing gehört zu dieser Gruppe von Helfern. Er repräsentiert diese Gruppe auch bei der Unterstützung von Armen und Bedürftigen in der Dritten Welt. Wir hier in Brufut sind zuversichtlich und überzeugt, daß diese Einrichtungen den Sportunterricht an der Schule auf lange Sicht sehr beleben werden. Mit Stolz können wir sagen, daß wir die ersten in ganz Gambia sind, die mit diesen Einrichtungen gesegnet sind. Wir sind stolz auf so gute Freunde. 

Unseren Kindern wird dadurch die Chance gegeben, geistig wach und physisch fit zu sein. Körpererziehung und Spiel sind von größter Wichtigkeit in unseremLeben. Wir müssen täglich üben, um geistig wach und körperlich fit zu sein.

Spiel und Sport vereinigt alle Menschen auf der Welt und macht sie zu Freunden, wobei Rasse, Religion oder soziale Herkunft keine Rolle spielen. Der Gedanke der Einheit wird gefördert. Sport formt den Charakter der Kinder und diszipliniert sie. Sie müssen sich sehr anstrengen, um guteLeistungenzu erbringen und die erforderliche Ausdauer zutrainieren. Sie müssen lernen, geschickt vorzugehen, wenn sie sich auszeichnen wollen...."

 
6 7 8 Erläuterungen zu den Bildern:
1. Anfertigung der Tore in einer "Werkstatt" .
2. Transport der Geräte über unwegsame "Straßen"
3. In Brufut wurden Gräben ausgehoben.
4. Eröffnung der fertiggestellten Schulsportanlage
5. Ansprache des Vize-Direktors (siehe oben)
6. Das robuste Kleinfeldtor
7. Die Mini-Basketballanlage
8. Das Volleyballfeld